30. Juli 2020Rubrik Burundi
Coronahilfe - Hilfspakete für Burundi

Nachdem das Coronavirus auch längst in Burundi angekommen ist, hat sich die Situation im Land verschlechtert. Es ist gerade die arme Bevölkerungsschicht, die besonders unter dem COVID 19 Virus zu leiden hat. Wir wollen durch Hilfspakete die grösste Not lindern.

Obwohl die Landesgrenzen und der Flughafen geschlossen wurden, geht das öffentliche Leben in Burundi scheinbar normal weiter. Im Land werden nur ganz wenige Corona Tests gemacht. Es ist unklar, wie viele Menschen erkrankt oder gestorben sind. Die Bevölkerung hat grosse Angst vor dem unbekannten Virus. Einem umfänglichen Ausbruch hätte das marode Gesundheitssystem nichts entgegenzusetzen. Dazu kommt die politische Instabilität im Land.
Gleichzeitig schiebt sich ein anderes Problem immer mehr in den Vordergrund: Durch die Grenzschliessung gelangen viel zu wenig Lebensmittel ins Land.
Dazu kommt noch, dass durch schwere Regenfälle im März und April die kommende Kartoffelernte nur sehr spärlich ausfallen wird. Schon im Juni zogen die Lebensmittelpreise merklich an.
Die vielen Batwa-Pygmäen aus der armen Bevölkerungsschicht können sich einen Einkauf auf dem Markt nicht mehr leisten - und die eigenen Lebensmittel gehen zu Neige.  Wir möchten in den nächsten Monaten den 320 Familien unserer Schule und den 3'000 Batwa in den Dorfprojekten Hilfspakete zukommen lassen. Gedacht ist an Reis, Bohnen und auch Seife für das regelmäßige Händewaschen. Mit etwa Fr. 25.- kann eine Person drei Monate versorgt werden.

Das Infoblatt zum Projekt steht zum Download und auch zum Weitergeben bereit.
Vielen Dank für alle Unterstützung!

Hier ein kurzer Videoclip von der ersten Lebensmittelverteilung: