19. Dezember 2016Rubrik Allgemein
Schuljahresende in Peru und Paraguay

In Südamerika endet das Schuljahr im Dezember. Aus diesem Anlass gab es in unseren Gutenberg-Schulen ein ganzes Feuerwerk von Events und Veranstaltungen.

In Lima luden die beiden Schulen in den Stadtteilen Comas und El Agustino insgesamt sechs Mal zu ihren Weihnachtsaufführungen ein. El Agustino spielte das Stück: „Von der Krippe zum Kreuz“; Comas führte „Eine außergewöhnliche Freundschaft“ auf.  Alles in allem kamen etwa 4.000 Zuschauer zu den Abenden.

In den Schulen in Asunción und Santaní in Paraguay, sowie in El Agustino (Lima) gab es große Entlass-Feiern für die Abschlussschüler.   Insgesamt konnte das Kinderwerk dieses Jahr rund 250 Schülern in Peru und Paraguay zu einem Schulabschluss verhelfen. Mit einem Zeugnis, das den Namen „Gutenberg“ trägt, haben sie nun sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt – oder auch auf einen Studienplatz.

Auch die Mitarbeiter feierten das Ende ihres Arbeitsjahres. Immerhin liegen nun zwei Monate Ferien vor ihnen. Etwas stolz sind wir auf die große Zahl von langjährigen Mitarbeitern in unseren Teams. In Lima hatten wir dieses Mal wieder einige Lehrer und Hausmeister, die im 25. Jahr bei uns arbeiten.

Auch die zahlreichen Qualifizierungskurse für Eltern wurden planmäßig abgeschlossen. Jeder Kurs hatte seine kleine Feier und es gab „Diplome“ und Anerkennungen für das Gelernte. So ganz nebenher haben wir dieses Jahr mehreren hundert Müttern und Vätern das Schweißen beigebracht, oder den Umgang mit einer Industrienähmaschine oder das Reparieren von Motorrädern und Klimaanlagen und anderes mehr. Das Abschlussfest des Backkurses der allein erziehenden Mütter in El Agustino geriet zu einer kleinen „Backshow“ mit Torten und süßen Stückchen. Diese Mütter haben sich nun eine vielversprechende Verdienstquelle erschlossen:  Herstellung und Verkauf von Backwaren. So manche Mutter aus den vergangenen Kursen hat inzwischen ihren eigenen kleinen Laden.

In der Kinderspeisung ist hingegen noch bis kurz vor Weihnachten richtig betrieb: Mehrere tausend Lebensmittelpakete werden verteilt und die beiden Pastoren führen mit einigen der 2.000 Kinder ihrer Bibelklassen Weihnachtsstücke auf. Das geht ganz unkompliziert: Als ärmlicher Stall des Jesuskindes dient einfach eine Hütte am Straßenrand. So kommt Gott zu den Menschen – ganz arm und bloß… und die Menschen in den Hütten verstehen ihn, denn er wurde wie sie. Ganz entgegen dem Trend in Europa sind Gott und sein Sohn Jesus Christus in Südamerika ein beliebtes Gesprächsthema. Menschen strömen in die Gemeinden und wählen Jesus als ihren Herrn und Retter.

Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Geleit im neuen Jahr!